GTEV Siegsdorf

Aktuelles

 

Aktuelle Termine:

Trachtenmarkt, am 17. Februar 2024 im Festsaal

alle weiteren Termine gibt´s zu Download oder selbst ausdrucken hier 

 

1700 Euro für das Schwestern-Pflegeheim der polnischen Schwestern,
die im Siegsdorfer Alten- und Pflegeheim seit fast 30 Jahren segensreiche Arbeit verrichten
Die polnischen Ordensschwestern von der „Kongregation der Dienerinnen der unbefleckten Jungfrau Maria“, die im Siegsdorfer Alten- und Pflegeheim seit Jahrzehnten die Pflegekräfte unterstützen und mit segensreicher und aufopfernder Arbeit, aber auch mit offenem Herzen und im Gebet für ihre Schützlinge sorgen, errichten im Mutterhaus im polnischen Zabno derzeit, trotz schwieriger Rahmenbedingungen, ein Schwestern-Pflegehaus mit 20 Plätzen und ein Tagespflege-Heim für 30 Senioren aus der Umgebung von Zabno. Wie überall haben sich aber auch dort, bedingt durch die Pandemie und den Ukrainekrieg, die Kosten massiv erhöht und übersteigen mittlerweile die Möglichkeiten der Kongregation. In einem offenen Brief hat Sr. Izabella kürzlich um Unterstützung gebeten. Der Trachtenverein Siegsdorf hat den Hilferuf aufgenommen und beim Adventlichen Singen und Musizieren um Spenden gebeten. Weil alle Mitwirkenden dankenswerter Weise auf ihre Aufwandsentschädigung verzichtet haben und die vielen Besucher in der fast voll besetzten Pfarrkirche großes Verständnis zeigten, konnten Vorstand Sepp Geisreiter, Sprecher Franz Krammer und Musikwart Sebastian Döpper nun 1700 Euro an die dankbare Schwester Izabella übergeben, die in den nächsten Wochen das Geld zusammen mit weiteren Spenden dankbarer Siegsdorfer Bürger und Betriebe persönlich nach Zabno bringen wird.
Herzlichen Dank allen, die zum großen Erfolg beigetragen haben.

Franz Krammer

 

Bethlehem ist immer und überall – feine Musi, melodischer G´sang und tiefsinnige Texte beim 31. Adventlichen Singen und Musizieren des GTEV Siegsdorf
Siegsdorf: Wieder einmal, nun schon zum 31. Mal seit 1991, lud der GTEV Siegsdorf zum Adventlichen Singen und Musizieren in die Siegsdorfer Pfarrkirche Mariä Empfängnis. Und auch heuer war der große Kirchenraum am Abend des 3. Adventsonntag wieder bestens gefüllt als die Mitwirkenden den abgedunkelten Altarraum betraten und dann gemeinsam mit den Besuchern still und gespannt dem Abendläuten aus dem Glockenturm lauschten. Ein Bläserquartett der Musikkapelle Vogling-Siegsdorf eröffnete dann mit einem festlichen Auftakt (Feichteck Weis/In da Winterstubm) die adventliche Stunde. Wolfgang und Thommy Haiker mit den Flügelhörnern, Manfred Gimpl am Bariton und Tubist Sepp Hechenbichler demonstrierten ihre gefühlvolle Bläsererfahrung später auch noch mit dem „Marientraum“, „Es wird ein Stern aufgehen“ und der Liederweise „Maria auserkoren“. Ebenfalls aus der Musikkapelle hatten sich Irene und Diana Haiker, Martina Hechenbichler und Andrea Waldherr zu einer Klarinettenmusi mit Harfenbegleitung zusammengefunden. Mit ihren sensiblen Klängen beim „Hirtenboarischen“, einem „Staaden Landler“ oder dem „St. Michaels Marsch“ überraschten sie die aufmerksamen Zuhörer. Das Harfenduo „Katharesa“ mit Katharina Nutz und Theresa Mayer aus Saaldorf fügte sich mit bestens abgestimmten Weisen wie dem Teisenberger Landler oder „Staad werdn“ in den musikalischen Reigen ein. Franz Krammer als mittlerweile erfahrener Sprecher und Organisator des Abends hatte eindrucksvolle Gedanken rund um den Advent zusammengestellt und wurde beim Vortrag bestens vom neuen Musikwart und Mit-Organisator Sebastian Döpper unterstützt. Die in Mundart verfassten Texte um Erwartung, Wege suchen, Unterwegs sein oder die Bedeutung der Engel als Boten Gottes passten sich dabei thematisch immer wieder an die Lieder der beiden Gesangsgruppen an. Die „Nutzdirndl“ aus Saaldorf, die Schwestern Katharina und Veronika Nutz, begleiteten sich bei ihren Liedern wie „Draussen im Wald is´s scho finsta“, S´Gebot is ausganga“ und „Woiferl hast scho aussi gschaut“ selber mit Harfe und Querflöte. Ihr glockenheller harmonischer Zweiklang ergänzte sich bestens mit den feinen Männerstimmen der „Siegsdorfer Sternsinger“, die einen „Adventsjodler“, „Advent is a Leuchten“ und einen „Irischen Segenswunsch“ mitgebracht hatten. Die sieben sangesfreudigen Männer aus drei Erwachsenen-Gruppen der Siegsdorfer Sternsinger, mit Erwin Kurz, Michael und Hans Döpper, Trachtenvorstand Sepp Geisreiter, Bürgermeister Thomas Kamm, Ernst Fageth und Andi Weiss, hatten sich extra für das Adventliche Singen und Musizieren der Trachtler zusammengetan und auf den Abend vorbereitet. „Langsam kommt d´Nacht daher hieß es dann bei den Nutzdirndl, ein Liedtext den der Sprecher nutzte um zu Spenden für den Orden der „Kongregation der Dienerinnen der unbefleckten Jungfrau Maria“ aufzurufen. Jeweils drei Schwestern des Ordens unterstützen seit fast 30 Jahren im Siegsdorfer Alten- und Pflegeheim die Pflegekräfte mit segensreicher und aufopfernder Arbeit, aber auch mit offenem Herzen und im Gebet. Der Orden errichtet derzeit am Mutterhaus im polnischen Zabno trotz schwieriger Bedingungen ein dringend notwendiges Schwestern-Pflegehaus und ein Tagespflegeheim für die Senioren der Umgebung. Nach dem „Es werd scho glei dumpa“ der Klarinettenmusi und der „Hochberger Harfenweis“ des Harfenduos verabschiedeten sich die Sänger mit dem Lied „Mitten im Winterschnee“ in dem verdeutlich wird, wie die Natur die Winterruhe nutzt um im kommenden Frühjahr ihre Blüten wieder auferstehen zu lassen. Das wünschten die Sprecher zum Schluss auch den Besuchern und hofften: „Bethlehem und Weihnachten kann immer und überall sein, wir sollten es nur geschehen lassen“. Mit dem gemeinsam gesungenen Andachtsjodler klang die stimmungsvolle adventlich Stunde traditionsgemäß gefühlvoll aus.
Wie bei den Siegsdorfer Trachtlern von Beginn an guter Brauch, hatten sich alle Mitwirkenden uneigennützig ohne Gage zur Verfügung gestellt und so konnten die Trachtler bei der anschließenden Zusammenkunft als Dank und Anerkennung für die jahrzehntelange segensreiche Arbeit der Schwestern in Siegsdorf und zur Unterstützung für den Bau des Schwestern-Pflegeheimes in Polen 1800 Euro zur Verfügung stellen.

Franz Krammer

 


Siegsdorfer Trachtenjugend sammelt 1140 Euro für Weihnachtssterne-Aktion von Siegsdorfer Helfen e.V.
Siegsdorf:
25 Dirndl und Buam der Trachtenjugend des GTEV Siegsdorf waren letzten Donnerstag in fünf Gruppen als Klöpflsänger unterwegs und erfreuten die Siegsdorfer mit ihren Liedern und Weisen. Mit einem Verserl warben sie dabei für Unterstützung der Weihnachtssterne – Aktion von „Siegsdorfer Helfen“ und konnten so neben vielen Süssigkeiten und Leckereien, die untereinander gerecht aufgeteilt wurden, auch 1140 Euro sammeln. Der Betrag geht in voller Höhe an den Verein „Siegsdorfer Helfen e.V.“ der damit viele Weihnachtswünsche benachteiligter Menschen in der Gemeinde erfüllen kann. Als Dank für die Mühe luden Manfred und Sandra Steiner alle Kinder und ihre Begleiter zu Punsch und Bosna in den Garten der Familie ein, wo die Klöpfein zum Dank in mitten von vielen Lichtern und Feuerschalen noch einmal als großer Chor ihre Lieder hören ließen.
Franz Krammer


Trachtenvereine Siegsdorf und Heutau gedenken ihrer Verstorbenen

An die 200 Frauen und Männer, Dirndl und Buam aus den beiden Trachtenvereinen Siegsdorf und Heutau gedachten beim gemeinsamen Jahrtag ihrer Verstorbenen Mitglieder. Im jährlichen Wechsel waren heuer der GTEV Siegsdorf mit der turnusgemäßen Organisation des Gedenktages betraut. 

Angeführt von der Musikkapelle Vogling-Siegsdorf zogen die Trachtler vom Rathausplatz hinauf zur Pfarrkirche „Mariä unbefleckte Empfängnis“ in Siegsdorf, wo sie von Dekan Thomas von Rechberg begrüßt wurden. „Ich danke euch ganz herzlich für eure wichtige Rolle in der Gesellschaft, mit der ihr seit Generationen zum Gelingen einer friedlichen und lebenswerten Heimat euren Beitrag leistet“, lobte Rechberg die Vereine und freute sich über das festliche Bild im gut gefüllten Gotteshaus. Mit festlichem Klang umrahmte die Musikkapelle Vogling-Siegsdorf den Gottesdienst, zu dem die Siegsdorfer Trachtler mit der Lesung und den Fürbitten beitrugen und der mit der Bayernhymne feierlich ausklang.

Angeführt von den beiden Fahnenabordnungen traf man sich dann vor dem Kriegerdenkmal zum Gedenken an die verstorbenen Mitglieder, die über nun fast 130 Jahre, den Grundstein für die heutige Blüte gelegt hatten. Siegsdorfs Vorstand Sepp Geisreiter erinnerte in seiner Ansprache an die Gründerzeit der beiden Vereine im Jahr 1894 und die tiefen Spuren, die die beiden Weltkriege hinterlassen hatten. „Damals wie heute sind die Trachtler ein wichtiger Halt in der Bevölkerung“ war sich Geisreiter sicher, und legte dann zusammen mit Michael Mader, dem Vorstand der „Heutauer“, in Dank und Ehrfurcht für die Lebensleistungen der verstorbenen Mitglieder einen Kranz vor dem Kriegerdenkmal ab, während sich zum Lied vom „Guten Kameraden“ die Fahnen senkten.

Mit einem gemütlichen Frühschoppen im Siegsdorfer Festsaal klang zu den Klängen der Musikkapelle der Trachtenjahrtag 2023 der Siegsdorfer und Heutauer Trachtler aus.      Franz Krammer

 

 

Berichte und Fotos von den vergangenen Veranstaltungen gibt es unter Presseberichte!

 

 

Die Proben für unsere Kinder- und Jugendgruppe finden jeden Dienstag ab 17.30 Uhr im Vereinsheim neben der Siegsdorfer Grundschule statt. Interessierte Kinder und Jugendliche sind jederzeit herzlich gerne zu einer Schnupperprobe eingeladen.
Alle Infos dazu gibt´s von unseren Jugendleitern.