GTEV Siegsdorf

Presseberichte

 
Schöne Erfolge der Aktiven beim 4-Vereine Preisplatteln im Festsaal
Sehr gute Ergebnisse konnten unsere Aktiven Dirndl und Buam beim 4-Vereine-Preisplatteln mit den Nachbarvereinen aus Heutau, Neukirchen und Rettenbach erzielen. Der GTEV Siegsdorf als heuriger Ausrichter hatte sich unter der Führung der Aktiven um die Preisrichter, eine sehr gute Musi mit Ziach, Gitarre und Tuba, und um die Preise gekümmert und alles bestens vorbereitet. Die Preisrichter Martin Probst aus Chieming, Hans Hogger aus Teisendorf, Martin Schützinger aus Traunstein, Franz Aschl aus Bergen, Leonhard Hasselberger aus Eisenärzt und Hubert Siglbauer aus Waging leisteten hervorragende Arbeit, sodass nur in wenigen Fällen ein „Rittern notwendig wurde. Die Stimmung unter den Dirndl und Buam und den zahlreichen Zuschauern, vor allem aus den Nachbarvereinen, war nach 2jähriger Pause ebenso gut wie das hohe Leistungsniveau beim Drahn und Plattln.
 
 

 
Melli Maier bei den Dirndln und Vorplattler Martin Geisreiter in der Gruppe Aktive II konnten ihre Wettbewerbe, teilweise nach Rittern gewinnen, viele weitere gute Platzierungen zeugen von der sauberen Arbeit, die trotz der schwierigen Zeit der letzten zwei Jahre geleistet wird. Ein herzlicher Dank Allen, die das Preisplattlen organisiert und durchgeführt haben, und allen Teilnehmern für die Disziplin und die gute Stimmung untereinander, die auch beim gemeinsamen Ausklang bis in die Morgenstunden wieder einmal deutlich wurde. Ein herzliches „Vergelts Gott“ auch an das Auswerte-Team um Eva Geisreiter und Petra Holzner für die exakte und zügige Arbeit.
 
Die Ergebnisse
Gruppenplatteln (7 Gruppen) Traunstoaner Plattler
1. Heutau I 76,7, 2. Neukirchen I 76,5, 3. Siegsdorf I 74,8, 4. Rettenbach I 70,3, 5. Siegsdorf II, 6. Heutau II, 7. Rettenbach II
Dirndl (20 Teilnehmerinnen)
1. Melli Maier Siegsdorf, 2. Annemarie Anfang, 3. Franziska Wellinger, 4. Maria Hundmayer (alle Heutau), 5. Madalena Buchner, 6. Celina Maier, 10. Stefanie Mayer (Siegsdorf)
Buam Aktive I (14 Teilnehmer)  Sulzberger Plattler
1. Georg Pointner Heutau, 2. Quirin Hoferer Neukirchen, 3. Andreas Mayer, 4. Matthias Bichler (beide Siegsdorf), 5. Anton Hundmayer Heutau, 7. Michi Mayer, 14. Martin Krammer (Siegsdorf)
Buam Aktive II(17 Teilnehmer)  Reit im Winkler Plattler
1. Martin Geisreiter Siegsdorf, 2. Andreas Mader Heutau, 3. Martin Enzinger, 4. Andreas Zollhauser, 5. Florian Zollhauser (alle Neukirchen), 8. Simon Voit, 10. Martin Gimpl, 11. Josef Buchner (Siegsdorf)
Altersklasse 1 (10 Teilnehmer) Gauplattler
1. Andreas Gimpl, 2. Michael Mader, 3. Sepp Mader, 4. Florian Mader (alle Heutau), 5. Anton Mayer Siegsdorf
Altersklasse II (8 Teilnehmer) Rembacher Plattler
1.Martin Hoferer Neukirchen, 2. Martin Waldherr, 3. Martin Gehmacher (beide Heutau), 4. Christian Mayer, 5. Albert Voit, 8. Werner Holzner (Siegsdorf)
 
  • 4-Vereine 2022
 
 
 
 
 
 
Mit Herz, Hirn und Hand durchs Leben gehn
Trachtlerinnen und Trachtler des Gauverbandes 1 bitten bei Wallfahrt nach Maria Eck um Frieden
 
Mit strahlendem Sonnenschein und einem angenehmen „Mailüfterl“ wurden die knapp 2.000 Trachtlerinnen und Trachtler aus 97 Mitgliedsvereinen zur
72. Trachtenwallfahrt des Gauverbandes 1 im Chiemgauort Siegsdorf begrüßt.
Nach einer zweijährigen Corona bedingten Pause, machten sich die Wallfahrer
vom Kirchplatz Siegsdorf um 9:00 Uhr auf den anspruchsvollen Weg zur Wallfahrtskirche Maria Eck, angeführt vom Siegsdorfer Pilgerkreuz, der Gauvorstandschaft mit Ehrengästen und der Vereinsfahne des Trachtenvereins Siegsdorf. Mit der Wallfahrt erfüllen die Trachtler*innen ein Gelübde aus dem Jahr
1951 mit dem sie jährlich der Gefallenen und Vermissten der Mitgliedsvereine
gedenken. Am Freialtar neben der Wallfahrtskirche wurde der Zug mit Böllerschüssen der Weihnachtsschützen Ramsau begrüßt und vom Guardian des
Klosters, Bruder Franz und seinem Mitzelebranten, Diakon Josef Stürzer aus Pittenhart Willkommen geheißen.
 
Für die musikalische Umrahmung sorgte die Musikkapelle Grabenstätt. Wie Gauvorstand Michi Hauser betonte, ist es dem Verband ein großes Anliegen, nach schwierigen Zeiten durch die Pandemie, in diesem Jahr wieder Bitten der Vereine, der Familien und persönliche Bitten zur Gottesmutter zu tragen, aber auch zu danken. Die Entscheidungsträger und Verantwortlichen in der Welt bat Hauser ihrer Verpflichtung, stets zum Wohle der Menschen zu handeln, nachzukommen. Er bat weiter um gute Gedanken für die Trachtengemeinschaft, dem Glauben und dem gelebten Brauchtum. Er freute sich, unter den Ehrengästen den Landrat des Berchtesgadener Landes
Bernhard Kern, den Altlandrat Georg Grabner, die stellvertretende Landrätin
des Landkreises Traunstein Resi Schmidhuber, Siegsdorfs Bürgermeister Thomas Kamm, Bezirksrat Georg Wetzelsberger, den Gauvorstand des Inngaues
Pankraz Perfler und den Gau-Ehrenvorstand Peter Eicher sen. und nicht zuletzt
den Organisationsleiter Sepp Geisreiter jun. aus Siegsdorf begrüßen zu können.
 
Zu Beginn der Messe segnete Bruder Franz eine Kerze des Trachtenvereins Bad
Endorf, der in diesem Jahr das Gau-Trachtenfest ausrichten wird. Der Quardian
richtete zur Begrüßung seinen Blick auf düstere Gewitterwolken, die durch Corona, den Klimawandel und den Krieg in der Ukraine über uns gezogen seien.
Trotzdem zeige die Wallfahrt, dass als Gegenmittel zur Verfügung stehe, von
Gott mit Zuversicht, Mut, Kraft und Tatendrang beschenkt zu werden. In einer

bemerkenswerten, tiefgründigen und ansprechenden Predigt, beschrieb Diakon
Josef Stürzer aus Pittenhart Wege, „wia ois guad weida geh` kann, wenn ma
vertraut“. Provokativ stellte er die Frage, ob nach der Krise alles wieder so weiter gehen solle wie vorher und wir die Welt weiter im Stile eines riesigen Jahrmarktes ausbeuten sollten, oder es nicht besser wäre, Lehren daraus zu ziehen
und grundlegend umdenken?
 
Gerade die Tatsache, dass man die persönliche Einstellung zur Glaubensfrage hochstilisiert und Spannungen, Spaltung und Streit in Kauf genommen habe zeige, dass es notwendig sei, einen klaren Standpunkt einzunehmen und sich auf das zu konzentrieren, was im Leben wirklich wichtig sei und zähle. Für die Christen sollte hier auch das Wort Gottes dazugehören. Leider nehme die Zahl von „U-Boot Christen“ auch bei den Trachtler*innen zu, für die Kirche und Glauben nur noch wichtig sei, wenn eine
Heirat, eine Taufe, Erstkommunion oder eine Beerdigung anstehe. Stürzer gab
weiter zu, dass die Worte Jesu im Evangelium: „Liebt einander wie ich Euch geliebt habe“ nicht immer umsetzbar seien, wenn jemand nicht grüßt, der Nachbar Mittags Rasen mähe oder ein mit weißen Turnschuhen ausgestatteter Lederhosenträger sich mit „Tschüß“ verabschiede.
 
Hier braucht er oft die kräftige Unterstützung von oben. Elementar wichtig halte er für das tägliche Leben, dass man aufeinander schaue, aufeinander Rücksicht nehme und einander helfe, ohne Vorbehalte. Wichtig sei dies auch in den Familien, der Kirchen, den Vereinen und für den Frieden in der Welt. In den Familien würden etwa durch Treue, Zuwendung und sich Zeit für die Familie zu nehmen, die Grundlage für die Zukunft der Kinder gelegt. Im Bereich Kirchen helfe es sicher nicht, vor den derzeitigen, massiven Problemen einfach davonzulaufen. Wenn alle dies täten, ging`s gar nicht mehr weiter.
 
 
Nur durch Zusammenhalte werde für junge Menschen Gemeinschaft spürbar, die in Notsituationen auch Hilfe sein könne. In den Trachtenvereinen sei es genauso wichtig, gemeinsam Kinder und Jugendliche durch Brauchtumspflege, Singen, Musizieren, Tanzen und Plattln Gemeinschaft und Zusammenhalt zu schaffen. Im Bezug auf den Ukraine-Krieg zeigte Stürzer sich aber ratlos, angesichts der irrealen Machtansprüche eines einzelnen „Narrischen“, der nicht davor zurückschrecke, Menschen töten zu lassen und ihnen unsägliches Leid zuzufügen – da helfe nur zu Beten und zu Bitten,
wie dies auch in dem Gelübde von 1951 festgelegt worden war. Für alle 4 angesprochenen Bereiche könne es in jedem Fall helfen wenn man sich an die von
Stürzer so benannte „3-H-Regel“ befolge und bei Allem was man tue, mit „Herz, Hirn und Hand“ ans Werk gehe!
 
  • Trachtenwallfahrt 2022
 
 
Helmuth Wegscheider trug im Anschluss, wie jedes Jahr, von ihm selber formulierte Bitten für die Trachtengemeinschaft und die Gemeinschaft vor. Dem stellvertretenden Gauvorstand Alfred Gehmacher war es vorbehalten, sich zum Schluss bei allen Helfern, dem Zelebrantenteam, dem Organisator Sepp Geisreiter jun. mit seinem Verein, der
Polizei, dem Roten Kreuz und allen die zum Gelingen beigetragen haben „Vergelts Gott“ zu sagen.
 

Text & Bilder: Werner Bauregger

 

 

 

Siegsdorf hat wieder einen Maibaum – Siegsdorfer und Heutauer Trachtler feierten ein schönes Fest mit der Dorfgemeinschaft

Zu einem schönen Fest der Dorfgemeinschaft entwickelte sich, auch Dank des Wetterglücks, das Maibaumaufstellen in Siegsdorf. Während es in den Nachbarorten zeitweise ordentlich regnete blieb es in Siegsdorf den ganzen Nachmittag trocken, und so konnten mehrere hundert Besucher, von den Trachtlern bestens versorgt, das Aufstellen des neuen Maibaumes vor dem Hotel „Alte Post“ entspannt mitverfolgen.


Der Trachtenverein Siegsdorf war von der Gemeinde beauftragt worden, sich wieder um das Aufstellen eines Maibaumes im Dorf zu kümmern. Bereits im Januar fällte daraufhin die Maibaum-Mannschaft unter der Leitung von 2. Vorstand Martin Gimpl eine stattliche, ca. 100 Jahre alte Fichte am Zinnkopf. Anfang April wurde der Baum zum Vereinsstadl in Schöneck transportiert, wo sich dann gut 20 fleißige Helfer mit Werkzeug und Maschinen einfanden, um den 28 m langen Baum zu entrinden und zu hobeln, die Halterungen für die Figurentafeln zu montieren und alles für das Aufstellen vorzubereiten.

Kurz nach der Fertigstellung rückten zwei Dutzend Buam aus dem Bruderverein Heutau an und entführten den Maibaum in Richtung Heutau. Am Sonntag brachten sie ihn nun wieder festlich geschmückt, mit einem prächtigen Fuhrwerk zurück nach Siegsdorf, wo sie von den Siegsdorfer Trachtlern und vielen Zuschauern empfangen wurden. Angeführt von der Musikkapelle Vogling-Siegsdorf formierte sich dann ein langer Festzug der beiden Trachtenvereine bis zur Alten Post.

Zügig konnten die Verhandlungen mit den „Heutauer´n“ zur Auslöse des Baumes abgewickelt werden, da sich Siegsdorfs 1.Bürgermeister Thomas  Kamm nicht lange um ein ansehnliches „Wachter-Bier“ bitten ließ.

Über 60 Burschen und Männer der beiden Trachtenvereine mühten sich dann gemeinsam ab, in mehrstündiger Arbeit den 28m langen Fichtenstamm mit Muskelkraft in die Senkrechte zu bringen.

Umsichtig und unaufgeregt sorgten die beiden verantwortlichen Aufsteller Martin Gimpl und Hansjörg Mayer dafür, dass alles sicher und unfallfrei über die Bühne ging, während es sich die Gäste auf dem großen Platz vor dem Gasthof zu den schwungvollen Klängen der Musikkapelle Vogling-Siegsdorf gut gehen lassen konnten.

Die Trachtenjugend des GTEV Siegsdorf sorgte dazu mit Tänzen und Plattlern für Abwechslung. Die Goaßlschnalzer zeigten dass sie in der langen Pause nichts verlernt hatten, und ein starkes Team des GTEV Siegsdorf kümmerte sich engagiert um die Bewirtung der Gäste.

Gegen 16 Uhr erfüllten laute Juchzer und ein Tusch der Blaskapelle den Platz, als mit dem letzten Schub der Stamm in die vorbereitete Halterung rutschte und stehend seine ganze Pracht entfalten konnten.

Dann konnten sich auch die Aufsteller zu einer gemütlichen Brotzeit zusammenfinden und das gemeinsame Werk gebührend feiern.

Mit Hilfe der neuen Drehleiter der FFW Siegsdorf montierten dann Martin Gimpl und Hansjörg Mayer die schweren hölzernen Zunftzeichen und Vereinstafeln in die vorbereiteten Halterungen, so dass nun wieder für mehrere Jahre ein stolzer Maibaum den Zusammenhalt und die Gesellschaft des Dorfes sichtbar dokumentieren kann.

Franz Krammer

 

Die Vorstandschaft des GTEV Siegsdorf möchte sich ganz herzlich bei allen bedanken die zu diesem schönen Fest beigetragen haben. Ein herzliches „Vergelts Gott“ gilt den fleißigen Helfern und Kuchenspender/innen der Bewirtungsmannschaft am Sonntag ebenso wie den vielen „Holzwürmern“ bei der Vorbereitung des Maibaumes und der Schwalben, Hans Wolff und Heinz Egl für die Renovierung der vergoldeten Maibaum-Spitze, der Musikkapelle Vogling-Siegsdorf für die musikalische Umrahmung, sowie den „Heutauern“ für das festliche Zurückbringen des Baumes und die tatkräftige Mithilfe.
Dank an die Alte Post, die Brauerei Wieninger, die Fa. Chiemseekälte und den gemeindlichen Bauhof für die gute und reibungslose Unterstützung.
Nur durch die großzügige Unterstützung vieler Siegsdorfer Firmen, Betriebe und Vereine ist es dem Trachtenverein möglich, den Maibaum als sichtbares  Zeichen der Dorfgemeinschaft und des Zusammenhalts zu erhalten.
                                 Auch dafür ein herzliches „Vergelts Gott“.                                   
Sepp Geisreiter
 

 

Schneidige Musi, feine Liada und hintersinniger Humor beim 43. Dorfhoagart der Siegsdorfer Trachtler

Endlich konnten im frühlingshaft dekorierten Siegsdorfer Festsaal wieder Lieder, Weisen und mundartliche Geschichten erklingen, wie es beim Siegsdorfer Dorfhoagart seit 45 Jahren Brauch ist. Nach zweijähriger Pause freute sich Vorstand Sepp Geisreiter über eine vollbesetzte Bühne und ein treues Publikum, das zum nunmehr 43. Dorfhoagart gekommen war. Geisreiter erinnerte dankbar an den im Januar verstorbenen „Bicha Koni“, der von 1977 bis 1997 als Ansager und Geschichtenerzähler 30 Jahre lang den Dorfhoagart begleitet hatte.

Mit den Starnberger Fischerbuam und den Huber Dirndln, sowie der Siegsdorfer Aktivenmusi und den Außergebirgs-Musikanten hatte Michaela Geisreiter ein ausgewogenes Programm zusammengestellt, das von den Theaterspielern des Vereins mit einem fulminanten Einakter abgeschlossen wurde. Für die verbindenden Worte und humorvollen Geschichten sorgte diesmal der bekannte Humorist Lenz Berger aus Höglwörth, der den kurzfristig verhinderten Ehrenvorstand Peter Mayer als Ansager bestens vertrat.


„Im Frühjahr is de allerschönste Zeit“ eröffneten die Starnberger Fischerbuam  den Reigen wunderbarer Lieder und Melodien. Die vier jungen Männer aus dem oberbayerischen 5-Seen-Land präsentierten sich als fein abgestimmter, kraftvoller Vierklang mit selten zu hörenden, wie dem Spottlied „Geht a Winderl übers Moos“ aber auch altbekannten Liedern, und wurden dabei von Michi Heinzinger auf der Diatonischen begleitet. Der immer bestens interpretierte und abgestimmte Viergesang von Vitus, Tobi, Sebastian und Anderl kontrastierte ausgezeichnet mit dem Frauen-Dreiklang der Huber Dirndl aus Wildenwart.

Selbstbewusst und kraftvoll füllten Marlies, Martina und Irmengard mit Liedern von der Liab, vom Frühjahr und den „jagerischen Buam“ den Saal und wurden dabei von Mutter Lisi auf der Harfe begleitet. Erstmals in dieser Zusammensetzung auf einer Bühne überzeugte die „Siegsdorfer Aktivenmusi“ mit feinfühligem aber auch rhythmischem Vortrag. Josef und Sebastian Döpper, Hannes Maier, Miche Mayer und Vortänzerin Magdalena Buchner sind alle in der Aktivengruppe das Vereins engagiert und erfreuten die Besucher mit gefühlvoller Ziachmusi, geführt von der exakten Tuba und zackig begleitet von Gitarre und Harfe und ernteten besonders mit den Stücken „Am Leopoldsteiner See“, dem „Weiß-Blau-Marsch und „Barfuß durch die Welt“ stürmischen Applaus.

Lenz Berger stellte zwischendurch die Gruppen im einzelnen vor und erzeugte immer wieder mit hintersinnig und spannend vorgetragenen Geschichten etwa vom „Email-Tippfehler“, von Fuchs und Henne im Frühjahr“ oder der „Baugenehmigung“, lautstarke Heiterkeit im leider nicht ganz vollbesetzten Saal. Eingerahmt wurde der musikalische Block von den schneidigen Melodien der „Außergebirgs Musikanten“. Der Siegsdorfer Vorplattler Martin Geisreiter an der Ziach, Sebastian Siglbauer (Gitarre) und Thomas Wildenhoff (Trompete und Flügelhorn) aus Waging, Korbinian Wühr (Altenmarkt) an der Klarinette, der Inzeller Christian Scheurl am Kontrabass und Posaunist Thomas Eibl aus Salzburg sorgten mit schmissigen Tanzlmusi-Klängen im klassischen Zusammenklang von Flügelhorn, Klarinette und Posaune für schwungvolle Abwechslung.

 

Das in der letzten Zeit nicht nur beim Theaterspielen „Alles anders“ war bewiesen Sepp Kumminger, Maria Mader, Petra Holzner und Girgl Oberauer bei ihrem fulminanten selbst erarbeiteten Sketch über die Probleme eines selbstverliebten Theaterregisseurs mit den kläglichen Resten seines „Corona geschädigten“ Ensembles.

Unterlegt mit viel Lokalkolorit überzeugten die vier versierten Theaterer mit Spielwitz, Spontanität und selbstbewusstem Auftritt, für den sie dann auch den verdienten Applaus ernteten.

Die Außergebirgsmusikanten fanden sich gleich danach noch einmal auf der Bühne ein und unterhielten die sitzfesten Gäste noch bis weit nach Mitternacht mit schmissigen Melodien, bevor sie sich mit den anderen Mitwirkenden zu einem letzten „Hoamgeh-Gsangl“ und einem „Reise-Achterl“ an der Bar des Festsaales einfanden.                                                Franz Krammer

 

                           

Erfolgreicher Gwandmarkt „Sucha – Finden – Weitergebm“
Sehr gut gelaufen ist der beliebte Trachtengwand-Markt am 2. April im Siegsdorfer Festsaal. Trotz der umfangreichen Corona-Einschränkungen konnten die fast 40 Helferinnen und Helfer des Vereins wieder mehr als 1500 Trachtenteile und Zubehör von ca. 150 Verkäufer/innen annehmen und in mühsamer Arbeit verkaufsgerecht arrangieren. Anzüge, Hüte, Schuhe, Lederhosen und Dirndlkleider, Schürzen, Blusen, Strümpfe sowie Schmuck und Zubehör und vieles mehr, mussten geordnet und übersichtlich präsentiert werden, bevor die unzähligen Kaufinteressierten dann ihre Auswahl treffen konnten. Mehr als ein Drittel der angebotenen Waren wechselten den Besitzer und werden wieder getragen. Das Motto des Siegsdorfer Trachtenmarktes „Sucha – Finden – Weitergebn“ konnte somit wieder zu aller Zufriedenheit umgesetzt werden. Herzlichen Dank allen Helferinnen und Helfern, die sich bereits am Vorabend beim Saal vorbereiten und dann den ganzen Markttag für die gute Sache zur Verfügung gestellt haben. Der Erlös (10 % des Verkaufserlöses wurden einbehalten) kommt voll und ganz der Jugendarbeit im Verein zu Gute.

Franz Krammer

 
 
Liabe Vereinsmitglieder, Freunde und Gönner des GTEV Siegsdorf
 
Wieder einmal stehen wir am Anfang eines Vereinsjahres und wissen nicht wohin der Weg gehen wird und welche Möglichkeiten zu Pflege und Erhalt von Musik, Brauchtum und Volkskultur uns offen stehen werden. Auch die Arbeit der Vorstandschaft und des Vereinsausschusses hat in den letzten Monaten unter den Einschränkungen der Pandemie und der unsicheren Zukunft, die uns vermutlich auch noch eine Weile begleiten werden, gelitten.
 
Nichts desto trotz konnten die Termine für unsere Traditionsveranstaltungen wie Osterkranzl und Dorfhoagart mit dem Festsaalwirt vereinbart werden. Ob es die jeweilige Situation dann möglich macht, sie auch zu verwirklichen, steht aber noch in den Sternen.
 
Die Durchführung des Trachtenmarktes Anfang März ist wohl in Frage zu stellen, aber vielleicht gibt es eine Möglichkeit den so wichtigen Tag zur Anschaffung von passendem Gwand und Zubehör zu einem späteren Termin kurzfristig anzusetzen. Fest geplant ist auch das Maibaumaufstellen am 1. Mai auf dem Platz vor dem Hotel Alte Post. Der Vereinsausschuss wird dazu sicher ein durchführbares Konzept auf die Beine stellen können.
Die Vorstandschaft und der Vereinsausschuss stehen jedenfalls in den Startlöchern und sind bereit, bei entsprechenden Rahmenbedingungen das Vereinsleben wieder zu aktivieren und endlich wieder mit euch Allen bei Musi, Gsang und guter Unterhaltung zusammen feiern zu dürfen.   
Eure Vorstandschaft
 
 
 
 
Die Trachtenvereine Siegsdorf und Heutau feiern ihren Jahrtag
mit Gottesdienst im Kurpark, Totengedenken und Frühschoppen
 
 
Bei kühlen Temperaturen im vormittäglichen Traunnebel feierten die beiden Trachtenvereine Siegsdorf und Heutau am Sonntag nach Erntedank ihren Jahrtag mit einem festlichen Gottesdienst im Siegsdorfer Kurpark und einem Totengedenken vor dem Kriegerdenkmal. Angeführt von der Musikkapelle Vogling-Siegsdorf marschierten gut 150 Trachtlerinnen und Trachtler, Dirndl und Buam mit den beiden Vereinsfahnen vom Rathausplatz zum Kurpark an der Traun, wo im Pavillon ein festlicher Altar vorbereitet war. Nach einem feinen musikalischen Einzug zu den Klängen der Musikkapelle unter der Leitung von Wolfgang Haiker, die auch die Messe gestaltete, freute sich Pfarrer Thomas von Rechberg über den schönen Platz für einen Gottesdienst in freier Natur und die vielen festlich gekleideten Menschen. „In der Natur ist man ein Stück näher bei Gott“ gab der geistliche persönliche Erlebnisse preis und nutzte das Evangelium für einen Vergleich mit den Menschen unserer Zeit. „Jeder von
uns ist von Gott berufen die Gebote der Schöpfungsordnung einzuhalten, nutzen wir unsere Möglichkeiten, in die Beziehung zu Gott und den Mitmenschen einzutreten“, ermunterte er die Gläubigen und beteuerte: „Frohes Leben und Feiern ist zutiefst menschlich und gehört dazu“. Mit einem Lob für die Trachtenvereine, bei denen Zusammenhalt und Hilfe ein Markenzeichen seien, setzte er den Schlusspunkt unter einen Gottesdienst, bei dem Franz Krammer und Petra Holzner die Lesungen und die Fürbitten vortrugen, und marschierte dann mit seinem Kirchendienst und den Trachtlern durch das Dorf hinauf zum Kirchplatz, wo die beiden Vorstände Sepp Geisreiter und Michael Mader gemeinsam einen Kranz vor dem Kriegerdenkmal ablegten.
 
 
  • Jahrtag 2021
 
 
Sepp Geisreiter erinnert dabei im Angesicht der vielen Namen auf den Gedenktafeln an unselige Zeiten in der mehr als 125jährigen Geschichte der beiden Vereine und dankte allen verstorbenen und gefallenen Mitgliedern für ihren Einsatz für Brauchtum und Heimat. „Es war nicht selbstverständlich, dass bereits in den ersten Jahren nach dem Weltkrieg, in armseligen Verhältnissen, das Vereinsleben wieder aufblühen konnte“, erinnerte Geisreiter und hoffte: „nehmen wir diese Zeit als Ansporn, auch in der jetzigen Situation mit der Pandemie und ihren Einschränkungen, den Vereinen treu zu bleiben, das Erbe der Väter weiterzuleben und an einer lebenswerten und friedlichen Heimat weiterzubauen“. Zu den Klängen des „guten Kameraden senkten sich zum Abschluss die beiden Vereinsfahnen vor dem Mahnmal. Bei musikalischer Unterhaltung durch die Musikkapelle trafen sich viele dann noch im Festsaal zum gemeinsamen Mittagsmahl und zu einem gemütlichen Ratsch.                     
Franz Krammer
 
 
 
 
 
GTEV Siegsdorf geht mit bewährter Vorstandschaft in die Zukunft
Reibungsloser Übergang bei der Jugendbetreuung bereits vollzogen
 
 
Der Trachtenverein Siegsdorf geht mit der bewährten Vorstandschaft in die nächsten Jahre. 70 wahlberechtigte Mitglieder bestätigten im Rahmen der 126. Generalversammlung, die eigentlich bereits für den März 2020 geplant war, ersten Vorstand Sepp Geisreiter, seinen Stellvertreter Martin Gimpl, Kassiererin Martina Bauer und Schriftführer Albert Voit einstimmig in ihren Ämtern.
 
Auch die 2.Kassenwartin Petra Holzner, der stellvertretende Schriftführer Sebastian Egger, Pressewart Franz Krammer, Röckifrauenvertreterin Agnes Emmer und die Beisitzer Sepp Kumminger, Bernhard Pletschacher und Manfred Steiner wurden wiedergewählt. Als 4. Beisitzer rückte Christian Mayer als Nachfolger von Ehrenvorstand Peter Mayer ins Führungsteam. Erster Musikwart ist künftig Sebastian Döpper, er löste Michaela Geisreiter ab, die ihn künftig als Stellvertreterin unterstützt. Ein reibungsloser Übergang hatte sich bereits in den letzten Monaten im Bereich der Jugendarbeit vollzogen. Christian Mayer, der sich 20 Jahre lang als 2. und 1. Jugendleiter um den Nachwuchs gekümmert hatte, hatte bereits vor über einem Jahr diese wichtige Aufgabe an Eva Geisreiter und Werner Gromes abgegeben, die nun ebenfalls als 1. und 2. Jugendleiter dem Vereinsausschuss angehören. Als Vorplattler und Dirndlvertreterin wurden Martin Geisreiter und Magdalena Buchner von der Versammlung ebenso bestätigt wie Chronist Sepp Mayer. Hanse Krammer gab die Aufgabe des Fähnrichs nach 11 Jahren an Sepp Buchner jun. ab und als Kassenprüferinnen stellen sich künftig Angelika Oberauer und Monika Mayer zur Verfügung.
Bürgermeister Thomas Kamm, der mit Unterstützung der Gemeinderäte Stephanie Buchner und Dr. Christian Gerhart die Wahlen durchgeführt hatte, blickte auf eine „zähe Zeit“ für die Vereinsarbeit zurück. „Euer Verein hat trotz vieler Einschränkungen nicht aufgehört zu leben, freute er sich und stellte zufrieden fest: „Es ist im Hintergrund viel passiert und die vielen jungen Trachtler heute hier im Saal lassen auf eine gute Zukunft hoffen“.
Vorstand Sepp Geisreiter schaute auf eine „verrückte Zeit“ zurück, in der es nicht immer einfach war, einen eigentlich äußerst aktiven Verein am Leben zu erhalten. Die ruhige Zeit nach dem Stillstand ab März 2020 nutzten die Handwerker des Vereins aber dazu den Anbau des Inventarstadels zu verwirklichen. Dabei bedankte sich der Vorstand besonders bei der Familie Eder aus Schöneck für die unkomplizierte Zusammenarbeit und bei der Gemeinde Siegsdorf für die Unterstützung und hob das Engagement der „Anschaffer und Planer“ Martin Gimpl, Herbert Aicher, Hansjörg Mayer und Georg Hallweger unter den vielen fleißigen Helfern heraus. Mit einem Blick auf die anstehenden Termin wie Erntedankfest und Trachtenjahrtag und die bereits bekannten Festlichkeiten im nächsten Jahr hoffte er auf „wieder bessere Zeiten für die Vereinsarbeit“ und bedankte sich bei Vorstandschaft und Vereinsausschuss aber ganz besonders bei seiner Frau Michaela und seiner Familie für die Unterstützung.
 
Zusammen mit 2. Vorstand Martin Gimpl überreichte er dann an Monika Aicher, die sich 20 Jahre lang um die Sauberkeit des Probenraumes gekümmert hatte, und an Hanse Krammer, der dem Verein 11 Jahre lang mit der Vereinsfahne vorausgegangen war, jeweils passende Präsente.
Schriftführer Albert Voit hatte zu Beginn einen kurzen Rückblick auf das „letzte normale Jahr“ 2019 gegeben und über die Themen in den wenigen Sitzungen der Vereinsführung während der „Coronazeit“ berichtet. Trotz der schwierigen Zeiten, ohne die Haupteinnahmequelle Gartenfest, konnte auch Martina Bauer auf einen soliden Grundstock der Vereinsfinanzen blicken. Vorplattler Martin Geisreiter freute sich beim Rückblick auf 2019 besonders über die erfolgreiche Teilnahme von fünf Dirndln beim Gaupreisplattln und den schönen Festabend zum 125jährigen Jubiläum des Vereins, wo man zusammen mit den Schnalzern mit dem „Bayerischen Hiasl“ einen Höhepunkt gesetzt hatte. Seit Mitte Juni ist nun wieder einigermaßen „normale Probenarbeit“ möglich und die Stimmung in der engagierten Gruppe ist gut.
 
Der scheidende Jugendleiter Christian Mayer nutzte die Gelegenheit, sich für den reibungslosen Übergang im Frühjahr 2020 zu bedanken. Mit Eva Geisreiter und Werner Gromes konnten zwei engagierte Nachfolger bereits beweisen dass es mit den über 40 Jugendlichen gut weitergeht. Die beiden werden dabei von Melli Maier, Thomas Egger und Celina Maier bestens unterstützt. Lob gab es auch für die Probenmusikanten Julia Pyka, Josef Döpper, Martin Geisreiter, Simon Steiner und Hannes Maier, die sich bestens ergänzen und organisieren. Die musikalische Umrahmung der Versammlung hatten weder einmal die Musikanten aus den Reihen der Aktiven übernommen.
 
Martin Geisreiter, Josef Döpper und Hannes Maier mit der Diatonischen, Sebastian Döpper und Magdalena Buchner mit Gitarre und Harfe uns erstmals auch Michael Mayer an der Tuba sorgten zwischen den Berichten für Auflockerung und angenehme musikalische Unterhaltung.
 
 
 
 
 
 
Besondere Ehrungen beim Trachtenverein Siegsdorf
Gau-Ehrung für 50 jährige und 70 jährige aktive Mitgliedschaft
Im Rahmen der 126. Generalversammlung des GTEV Siegsdorf konnten die beiden Vorstände Sepp Geisreiter und Martin Gimpl einige besondere Ehrungen durchführen. Drei verdiente Röckifrauen erhielten die goldene Ehrennadel des Vereins für 50 Jahre Mitgliedschaft im Trachtenverein Siegsdorf und wurden zudem vom Gebietsvertreter des Gauverbandes I Alois Lankes für 50 Jahre aktive Mitarbeit im Trachtenwesen mit dem goldenen Gauehrenzeichen geehrt. Wie auch die beiden anderen Frauen, ist Lisbeth Mayer seit der Kindheit im Trachtenverein Siegsdorf aktiv, wurde 1970 Vereinsmitglied und war von 1977 bis 1979 zwei Jahre lang Vortänzerin der Aktivengruppe. Seit ihrer Hochzeit mit dem jetzigen Ehrenvorstand Peter Mayer gehört sie zu den aktivsten Röckifrauen und ist überall im Einsatz wo etwas zu tun ist. Über 40 Jahre lang unterstützte sie unermüdlich ihren Mann bei der Arbeit als Kinder- und Jugendbetreuer und als 2. und 1. Vorstand des Vereins. Dafür wurde sie 2016 zum Ehrenmitglied des GTEV Siegsdorf ernannt.
Annemarie Zeller war in ihrer Jugendzeit der „Motor“ der Aktivengruppe, als ausgezeichnete Dreherin 4 Jahre lang Mitglied der Gaugruppe des Gauverbandes I und ist als Röckifrau bis heute bei den Festen, beim Gartenfest und vielen anderen Veranstaltungen unverzichtbar. Nach ihrer Hochzeit war sie auch beim GTEV Eisenärzt als Röckifrau aktiv und stellte sich von 1997 bis 2000 als 2. Kassier bei den „Arztbergern“ zur Verfügung.
 
Als eine der besten Dreherinnen ihrer Zeit war Erni Gillitz-Hubbauer über 10 Jahre Mitglied der Gaujugend- und der Gaugruppe des Gauverbandes I. Bereits in ihrer Jugend bereicherte sie zusammen mit Elfriede Marchl als „Siegsdorfer Dirndl-Zwoagsang“ die Heimatabende und Almtänze und kümmerte sich dann 15 Jahre lang als Musikwartin um das Singen und Musizieren der Jugend. Seit fast 50 Jahren sorgt sie mit ihrer Mannschaft beim Gartenfest in Reuten für Kaffee und Kuchen. Ihre trachtlerische Berufung fand die Erni aber beim Gauverband I, wo sie von 1995 bis 2014 als Gauschriftführerin und bereits viele Jahre vorher bei der Auswertung der Gaupreisplattln tätig war. Dafür ist sie vom Gauverband zum Ehrenmitglied ernannt worden.
Gebietsvertreter Alios Lankes überreichte im Namen der gesamten Gauvorstandschaft die Ehrenzeichen und stellte die drei „Dirndl“ als Vorbilder der trachtlerischen Arbeit heraus.
Ehrungen für 70 Jahre Mitgliedschaft im Trachtenverein Siegsdorf und das Gauehrenzeichen für 70 Jahre aktive Mitarbeit im Trachtenverband überbrachten Vorstand Sepp Geisreiter und der Gebietsvertreter im persönliche Besuch bei Konrad und Rosi Mayer in Bichl, die beide seit 1951 beim GTEV Siegsdorf sind. Der „Bicha Koni“ war viele Jahrzehnte als Ausschussmitglied und Ansager und Mundartdichter unverzichtbar und als  Hochzeitslader im weiten Umkreis gefragter Begleiter der Brautpaare. Seit 1993 ist er Ehrenmitglied beim GTEV Siegsdorf, und hat wie auch seine Frau Rosi, die ihn bei allen seinen Tätigkeiten bestens unterstützt hat, bereits 2001 das goldenen Gauehrenzeichen erhalten. Das gilt auch für die langjährige aktive Röckifrau Kathi Strehhuber, die seit 1951 aktives Vereinsmitglied ist, nicht nur ihren Hermann als Probenspieler und Vereinskassier bestens unterstützte, sondern auch im weiten Umkreis als fachkundige Restauratorin von Quastenhüten und Trachtenzubehör galt. Sie konnte ebenfalls nicht zur Versammlung kommen und auch ihr wird die Ehrung persönlich überbracht.   
 
Franz Krammer
 
 
 
 
 
 
„Auf Geht´s“ – Aktion des Gauverbandes I

Trachtenjugend aus Siegsdorf und Heutau präsentiert „Brauchtum

hautnah“

 
Unter dem Motto „Auf Geht´s“ hatte der Gauverband I seine Vereine aufgerufen sich nach langer Coronabedingter Abstinenz wieder einmal in der Öffentlichkeit zu zeigen. Auch in Siegsdorf haben sich die beiden Brudervereine Heutau und Siegsdorf der Aktion angeschlossen und erfreuten mit Auftritten ihrer Trachtenjugend auf dem Rathausplatz und vor dem Alten- und Pflegeheim Siegsdorf. Die Jugend der „Heutauer“, die auf dem Rathausplatz vor überraschend zahlreichen interessierten Bürgern und Gästen auf der kleinen Plattform vor dem Rathauseingang Plattler und Trachtentänze zeigte, wurde dabei von Andreas Mader und Andreas Gimpl mit der „Diatonischen“ begleitet. Dass die lange Krise mit eingeschränkter oder ganz stillgelegter Vereinsarbeit keine Spuren bei den Trachtenvereinen hinterlassen hat, bewiesen auch die Kinder des GTEV Siegsdorf bei ihren Auftritten vor dem Alten- und Pflegheim Siegsdorf. Begünstigt vom herrlichen Spätsommerwetter freuten sich die Bewohner des Heimes auf dem großen Vorplatz in der warmen Herbstsonne an Auftanz, Bauerntänzen und dem Häusei-Plattler der Siegsdorfer Dirndl und Buam. Begleitet wurden die jungen Trachtler dabei von Vorplattler Martin Geisreiter auf der Ziach und Vorstand Sepp Geisreiter an der Tuba. Die Verantwortlichen des Alten- und Pflegeheimes bedankten sich herzlich bei den Kindern und ihren Betreuern für den angenehmen Besuch und zeigten sich dankbar und offen für weitere Zusammenarbeit..
 
 
  • Auf geht´s!
 
 
Etwas ruhiger war es schon auf dem Rathausplatz geworden als dann auch die Siegsdorfer Kinder ihre Aufwartung machten und neben Plattern und Tänzen auch mit einem „Jungen Ziachduo“ zweier Trachtenbuam aufwarten konnten. Für Jung und Alt gab es dann zur Belohnung noch ein ausgiebiges Mittagessen aus der Küche des Cafe Senses. Vorstand Sepp Geisreiter freute sich über die Aktion, die man gerne unterstützt hatte. „Bäärig waar´s“ – dankte er den Betreuern und Musikanten für die Unterstützung, bevor er sich wieder an die Tuba setzte und mit Sohn Martin noch zum gemeinsamen Plattler der Heutauer und Siegsdorfer Buam aufspielte.  
Franz Krammer
 
 
 
 
 
 
 
 
 
„50 Jahre Gartenfest in Reuten“ im „kleinen Kreis“ der aktiven Trachtler gefeiert
 
Als im Jahr 1971 das erste Gartenfest in Reuten organisiert wurde hat wohl niemand daran gedacht, dass sich 50 Jahre später dieses damals kleine Fest im Obstgarten des „Felsl-Hofes“ zur Haupteinnahme des GTEV Siegsdorf gemausert haben könnte. Leider war es dem Verein, nach der Pandemie bedingten Absage im letzten Jahr, auch heuer nicht vergönnt, dieses besondere Jubiläum mit seinen vielen hundert „Stammgästen“ in Reuten zu feiern.
 
Die Siegsdorfer Trachtler haben sich aber am „Himmelfahrtstag“ im „kleinen Kreis“ der aktiven Vereinsmitglieder im „Wölfl-Hof“ in Traundorf zusammengefunden, um wenigsten auf Vereinsebene das Jubiläum zu feiern und damit an alle zu erinnern, die in den vergangenen 50 Jahren aktiv an der Vorbereitung, Organisation und Durchführung des großen Gartenfestes in Reuten beteiligt waren. Einige Hundert Trachtlerinnen und Trachtler werden es wohl gewesen sein, die seit 1971 in irgendeiner Weise zum Gelingen des ständig wachsenden Festes auf der „Grünen Wiese“ in Reuten beigetragen haben.
 
 
 
Bereits am Vormittag herrschte, wie beim richtigen Gartenfest, reges Treiben rund um den „Wölfl-Hof“, als die Vorstandschaft und die Aktiven den großen Obstgarten in einen wunderbaren „Biergarten“ verwandelten und alles für ein gemütliches Fest vorbereiteten. Ein ausgiebiges Kuchenbüffet der Frauen eröffnete dann am Nachmittag das Jubiläumsfest, zudem die Trachtler den angenehmen Schatten der Obstbäume nutzten und sich in gemütlichen Runden zusammenfanden.
 
 
 
Für die Trachtenjugend und die aktiven Dirndl und Buam war das Jubiläums-Gartenfest zudem eine gute Gelegenheit sich endlich wieder einmal den Vereinsmitgliedern zu präsentieren. Mit Auftanz, den „Tanzein“ und dem „Häusei“ erfreuten die Kinder ihre Zuschauer und viele von ihnen hatten dabei ihren ersten Auftritt. Die Jugendgruppe und die Aktiven mischten sich zum „Mühlradl“, das die beiden Vorstände Sepp Geisreiter und Martin Gimpl, sowie Ehrenvorstand Peter Mayer nutzten, um sich mit einem Geschenk beim scheidenden Jugendleiter Christian Mayer und seiner Frau Monika für viele Jahre aufopferungsvolle Jugendarbeit zu bedanken.
 
 
 
Unter den dunklen Wolken eines herannahenden Gewitters zeigten sich die Aktiven noch mit dem Sterntanz und präsentierten dabei einige neue Dirndl und Buam, die aus der Jugend zur Aktivengruppe gewechselt sind. Bei den letzten Klängen des Sterntanz-Marsches setzte bereits der Sturm ein und in Windeseile halfen viele fleißige Hände beim Abbau und eilten dann in die bereits vorbereiteten Werkstatträume der Familie Gimpl,  wo einige unserer „Griller“ bereits mit dem Abendessen aufwarteten. Bei Musik und guter Stimmung klang das Fest dann in die Nacht hinein gemütlich aus – wia beim richtigen Gartenfest in Reuten.
 
 

Ein herzlicher Dank gilt den „Wölfein“ Martin und Kathi, Franz und Helga, sowie Anna und der ganzen Familie für die Bereitschaft, trotz der immer noch unsicheren Vorschriften und Begleitumstände, dieses einmalige Jubiläum auf ihrem Hof zu feiern – Bäärig war´s!
 
 

 

Die Siegsdorfer Trachtler trauern um ihren Ehrenvorstand Sepp Geisreiter sen., der am 7. Januar 2021 im Alter von 87 Jahren verstorben ist

 

In aller Stille und nur im Kreis seiner engsten Familie musste, der derzeitigen Situation geschuldet, der Ehrenvorstand des Trachtenverein Siegsdorf und Ehrenmedaillenträger der Gemeinde Siegsdorf Sepp Geisreiter sen. im Siegsdorfer Friedhof beigesetzt werden. Trotzdem konnte es die Familie um unseren ersten Vorstand Sepp Geisreiter dankenswerter Weise ermöglichen, dass Ehrenvorstand Peter Mayer, die beiden Vereinsfahnen des GTEV Siegsdorf und die Röckifrauenvertreterin den Sepp auf seinem letzten Erdenweg begleiten und ihm die gebührende Ehre erweisen durften.

Ehrenvorstand Peter Mayer erinnerte mit ehrenden Worten an fast 70 Jahre aktive Mitgestaltung des GTEV Siegsdorf durch den Sepp, bevor sich die beiden Vereinsfahnen, stellvertretend für die vielen Trachtler aus Siegsdorf und den Nachbars- und Patenvereinen, die dem Sepp in „normalen Zeiten“ gerne die letzte Ehre erwiesen hätten, über dem offenen Grab zum letzten Gruß neigten.

Wie damals üblich wurde der aktive Platter im Jahr 1950 mit 17 Jahren als Vereinsmitglied aufgenommen und übernahm bereits ein Jahr später das Amt des 2. Vorplattlers. Als zweiter Vorstand von 1957 bis 1967 hat er den Traditionsverein durch die „Aufbruchszeiten des Wirtschaftswunders“ gelenkt, leitete dann noch einmal 10 Jahre als erster Vorstand von 1973 bis 1983 den Verein in seiner bekannt ruhigen und ausgleichenden Art geschickt in die „neue Zeit“ und legte damit den Grundstock für die heutige Bedeutung des Trachtenvereins im gesellschaftlichen Gefüge der Gemeinde. Auch als Preisrichter war Sepp Geisreiter viele Jahre ein geschätzter Ansprechpartner im Gauverband I. Zusätzlich kümmerte er sich während all dieser Zeit auch als Musikwart um die musikalische Ausbildung junger Trachtler und um die Einbindung der Volksmusikanten ins Vereinsleben. In diesen Jahren entwickelte sich unter seiner aktiven Mitwirkung auch das große Gartenfest in Reuten zu seiner heutigen Bedeutung und der seit über 40 Jahren beliebte „Siegsdorfer Dorfhoagart“ wurde aus der Taufe gehoben.

Der Sepp war unermüdlicher Ideengeber und Antreiber beim Ausbau des Probenraumes an der Schule, der nun bereits seit 40 Jahren die Heimat des Vereins ist. Ein besonderes Anliegen war dem ausgezeichneten Zitherspieler die traditionelle Volksmusik und deren Einbindung in die Trachtenvereine. Eine musikalische Großfamilie und viele aktive Musikanten und Musikgruppen im Trachtenverein in den letzten Jahrzehnten zeugen bis heute davon, dass seine Bemühungen auf fruchtbaren Boden fielen.

Als Vorstand war er auch maßgeblich an der Organisation des 85 jährigen Vereinsjubiläums im Jahr 1979 beteiligt und brachte sein umfangreiches Wissen und sein handwerkliches Geschick auch in die Durchführung des großen Gaufestes 1994 ein, das die Siegsdorfer gemeinsam mit dem Bruderverein Heutau zum 100 jährigen Bestehen der beiden Trachtenvereine durchführten. Zusammen mit seiner Frau Anni war er zudem die treibende Kraft bei der Organisation und Zusammenstellung der Ausstellung, die im Jahr 2004 die damals 110 jährige Geschichte des Vereins und die Entwicklung der Tracht in herausragender Weise dokumentierte. Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Vorstandsamt stellte er sein umfangreiches Wissen und seine Erfahrung dem Verein als Zeug- und Hüttenwart, Vereinsschreiner und wertvoller Ratgeber zur Verfügung.

Im Jahr 1993 wurde Sepp Geisreiter von seinem Nachfolger Matthias Pletschacher zum Ehrenvorstand des Vereins ernannt und im Oktober 2000 würdigten ihn der Verein und der Gauverband I mit dem goldenen Ehrenzeichen für 50 Jahre aktive Brauchtumsarbeit. Beim jährlichen Ehrenabend des Vereins, der 2020 leider verschoben werden musste, wäre Sepp Geisreiter Jahr für 70jährige Vereinszugehörigkeit ausgezeichnet worden.

Die Siegsdorfer Trachtler werden den Sepp mit seiner umsichtigen und ausgleichenden Art, die Menschen zu führen und zu überzeugen, stets in ehrender und dankbarer Erinnerung behalten.

Vergelts Gott Sepp

 

 

 

Brudervereine GTEV Heutau und GTEV Siegsdorf gedenken ihrer Verstorbenen

„Schön Nass ist auch Schön“ begrüßte Bruder Joachim aus dem Kloster Maria Eck augenzwinkernd die Mitglieder der Trachtenvereine Heutau und Siegsdorf nach einem kurzen aber nassen Kirchenzug, den die Musikkapelle Vogling-Siegsdorf und die beiden Vereinsfahnen angeführt hatten. Knapp 150 Frauen und Männer, Dirndl und Buam der Trachtenvereine Heutau und Siegsdorf, hatten sich sich trotz Kälte und Dauerregen zum Jahrtags-Gottesdienst vor dem Freialtar im Siegsdorfer Kurpark eingefunden.

Die „Heutauer“ als Ausrichter des heurigen Jahrtages hatten sich viel Mühe gegeben den Pavillon festlich zu schmücken und der Witterung entsprechend für die feierliche Messe, die von der Musikkapelle (bestens geschützt unter einem Zelt) mit der Schubert-Messe umrahmt wurde, vorzubereiten. Bruder Joachim stellte die Messe und den Jahrtag unter das Thema „Verbundenheit“. „Eure Tracht verbindet euch Alle miteinander in eurem Tun und Leben, sie verbindet euch aber auch mit Allen die vor euch waren und mit Allen die noch nach Euch ihr Leben in den Dienst von Glauben und Heimattreue stellen“, verdeutlichte der Priester den Trachtlerinnen und Trachtlern.

Lesung und Fürbitten wurden von Mitgliedern des GTEV Heutau vorgetragen. Gemeinsam marschierte man dann wieder zurück zum Kriegerdenkmal am Kirchplatz, wo der Vorstand des GTEV Heutau Christian Landler an die vielen Generationen von Trachtlerinnen und Trachtlern erinnerte, die den Weg zur heutigen Blüte der beiden Brudervereine auch in schwierigen Zeiten geebnet hatten.

 

„Unser Vereinsleben ist durch die Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie fast wieder so heruntergefahren wie in den Zeiten des großen Krieges“, bedauerte Landler, und hoffte gleichzeitig auf das nötige Durchhaltevermögen der Mitglieder bis zu einer hoffentlich baldigen „Normalität“ im Leben und Jahresablauf der Trachtenvereine. Mit einer gemeinsamen Einkehr im Siegsdorfer Festsaal konnte der verregnete Sonntagvormittag dann trocken und wohl geborgen ausklingen.

 

 

Hebefeier als Dank für die Helfer beim Vereins-Stadl-Anbau

Im Rahmen einer kleinen Hebefeier unter „Pandemie-Bedingungen“ im neuen Anbau des Vereinsstadels in Schöneck bedankte sich die Vorstandschaft noch einmal sehr herzlich bei allen Helfern, die den Anbau mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz schnell und unkompliziert möglich gemacht hatten. Vorstand Sepp Geisreiter gab einen kurzen Überblick in die angefallenen Arbeiten, dankte den vielen fleißigen und fachkundigen Helfern bei den Erd- und Betonarbeiten, beim Aufstellen der Holzkonstruktion und beim Eindecken des Daches und drumherum.

Sein Dank galt aber auch den beteiligten Firmen für die Bereitstellung von Geräten und Maschinen und der Gemeinde Siegsdorf für die unkomplizierte Unterstützung. Ein besonderes „Vergelts Gott“ sagte er der Familie Eder aus Schöneck für die hervorragende Zusammenarbeit und Unterstützung auch in diesen familiär schwierigen Zeiten. Bei einem deftigen Abendessen von „Vereinskoch“ Werner Holzner und den nötigen Getränken freuten sich die knapp dreißig Helfer über das gelungene Werk und ließen „ihre Baustelle“ für heuer gemütlich ausklingen.

 

Schöne Erfolge beim Siegsdorfer Dorfschiessen 2020 in Eisenärzt

Beim Siegsdorfer Dorfschiessen, das vom 9. bis 15. März im Schützenheim in Eisenärzt durchgeführt wurde, hatten sich heuer wieder viele Siegsdorfer Trachtler beteiligt. Nun konnte endlich die Siegerehrung stattfinden, bei der unsere Kassiererin Martina Bauer die „Vereinstrophäen“ in Empfang nehmen konnte. Mit 44 Teilnehmern erreichten wir den 3. Platz (20 l Bier) in der Meistpreis-Wertung, die Jugend sicherte sich mit 17 Teilnehmern den ersten Platz in der Jugendwertung und konnte 100 Euro mit nach Hause nehmen. Die Männermannschaft glänzte heuer nicht besonderer Zielgenauigkeit, die Damen bewegten sich aber erwartungsgemäß wieder im Vorderfeld und konnten sich den großen Pokal für den 4. Platz ergattern. Auch der Dorfschützenkönig 2020 kommt aus der Mannschaft des GTEV Siegsdorf.

Herzliche Gratulation unserem fleißigen und unermüdlichen Spüler beim Gartenfest Markus Albrecht, der sich mit einem 38.5 Teiler auf der Königsscheibe zum Dorfschützenkönig krönte. Sein Sohn Sebastian, einer unserer besten Plattler in der Trachtenjugend, musste in der Jugendwertung mit dem 2. Platz vorlieb nehmen.
Franz Krammer

 

 

70. Trachtenwallfahrt des Gauverbandes I abgesagt

Wallfahrtsgottesdienst des Gauverbandes I in Maria Eck kann online mit erlebt werden


Aufgrund der aktuellen Pandemie-Bestimmungen musste natürlich auch die für Sonntag geplante 70. Trachtenwallfahrt des Gauverbandes I nach Maria Eck abgesagt werden. Um den vielen Trachtlern und Freunden, bei denen die Wallfahrt seit Jahrzehnten zum festen Jahresablauf gehört, eine Möglichkeit zu schaffen diesen Fixtermin trotzdem mit erleben zu können, wurde kürzlich eine Aufzeichnung am Freialtar in Maria Eck erstellt. Dieser Gottesdienst wird nun am kommenden Sonntag den 17. Mai um 10.00 Uhr im Internet gesendet werden. Der Zugang wird auf der Internetseite des Gauverbandes I unter der Rubrik „Wallfahrtsgottesdienst Maria Eck“ angezeigt und braucht nur angeklickt zu werden. Den Gottesdienst zelebriert der Guardian des Klosters Maria Eck Bruder Franz Maria. Er wird dabei von Fürbitten-Leser Helmuth Wegscheider, dem Ruhpoldinger Organisten Markus Spickenreuter und einem Solotrompeter unterstützt und während der Wandlung und zum Abschluss der Messe sind auch die Salven der Berchtesgadener Weihnachtsschützen zu hören. Die Begrüßung und die Ansprache zum Totengedenken hält Gauvorstand Peter Eicher

 
 
 
 
 
 
 
Farbenfrohes Zeichen der Hoffnung auf Gemeinschaft und Geselligkeit
Siegsdorfer Maibaum ist wieder mit Figurentafeln geschmückt
Siegsdorf: In Siegsdorf grüßen wieder die bunten Figurentafeln und Vereinswappen vom Maibaum an der Traunsteiner Straße. In einer abendlichen Aktion konnten eine Hand voll Aktive Buam des GTEV Siegsdorf unter der Leitung von 2. Vorstand Martin Gimpl mit Hilfe einer Drehleiter die 18 hölzernen Figurentafeln und die 9 Vereinswappen, die im Herbst abgenommen worden waren, wieder am stattlichen Maibaum montieren. Zudem kontrollierten die sachkundigen Figuren-Monteure auch alle Halterungen und Befestigungen und konnten dabei einen Blick aus der Vogelperspektive auf ihren Heimatort werfen. Erst gegen Ende April hatte die Gemeinde das positive Ergebnis des Maibaum-Sachverständigen erhalten und den Trachtlern dann den Auftrag zum montieren der Figuren gegeben, so dass die Aktion nicht mehr rechtzeitig zum 1. Mai durchgeführt werden konnte. Nun aber grüßt der Maibaum wieder in seiner ganzen Pracht die Siegsdorfer und hoffentlich bald auch wieder ihre Gäste. Die Trachtler, die auf Grund der Abstandsbestimmungen unter erschwerten Bedingungen arbeiteten, freuen sich, mit dieser Aktion den Bürgern in einer Zeit des gesellschaftlichen Stillstandes ein Lebenszeichen der Vereinsarbeit überbringen zu können. Die Figurentafeln, die einen bunten Querschnitt des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens der Gemeinde darstellen, können als Zeichen der Hoffnung auf wiederkommende Normalität in Gemeinschaft und Geselligkeit dienen. FK
 

 

Schöne Auswahl und zahlreiche Besucher beim Trachtenmarkt

Auch heuer dürfen sich die Siegsdorfer Trachtler wieder über zahlreiche Besucher beim Trachtenmarkt freuen. Die Auswahl war breitgefächert – von traditionellem Trachtenschmuck, über Lederhosen für Jung und Alt bis hin zu schönen Dirndlgewändern in allen Farben war für jedermann etwas dabei. Bei Kaffee und selbstgebackenen Kuchen von unseren Röckifrauen konnte man sich zwischendurch eine kleine Stärkung gönnen. 

  • Trachtenmarkt 2020

Ein herzliches Vergelt´s Gott gilt allen Beteiligten und fleißigen Helfern, ohne die so a beariger Markt nicht möglich wäre!

 
 
 

 

Großzügige Spende

Pressemitteilung Spende GTEV