GTEV Siegsdorf

Presseberichte

Schöne Auswahl und zahlreiche Besucher beim Trachtenmarkt

Auch heuer dürfen sich die Siegsdorfer Trachtler wieder über zahlreiche Besucher beim Trachtenmarkt freuen. Die Auswahl war breitgefächert – von traditionellem Trachtenschmuck, über Lederhosen für Jung und Alt bis hin zu schönen Dirndlgewändern in allen Farben war für jedermann etwas dabei. Bei Kaffee und selbstgebackenen Kuchen von unseren Röckifrauen konnte man sich zwischendurch eine kleine Stärkung gönnen. 

  • Trachtenmarkt 2020

Ein herzliches Vergelt´s Gott gilt allen Beteiligten und fleißigen Helfern, ohne die so a beariger Markt nicht möglich wäre!

 
 
 
 
 
 
Jetzt konn in Siegsdorf s‘Christkindl kemma

Das 29. Adventsingen des GTEV Siegsdorf stand wieder unter einem karitativen Stern – Unterstützung für zwei Familien.

Siegsdorf. „Solang s’Adventsingen vom Trachtenverein ned war, kimmt s’Christlkind bei uns ned“. Mit seiner überzeugten Feststellung, die noch kurz vor dem Eintreten in die Pfarrkirche Maria Empfängnis fiel, traf ein bekannter Siegsdorfer Trachtler  den sprichwörtlichen Nagel auf den Kopf. Denn seit fast drei Jahrzehnten, lädt der GTEV Siegsdorf  immer am dritten oder vierten Adventsonntag zum Adventlichen Singen und Musizieren in die Pfarrkirche Siegsdorf ein. Und so war es heuer bereits zum 29. Mal, dass sich die Zuhörer in der vollbesetzten Pfarrkirche an den herrlichen Klängen, am zu Herzen gehenden Hirtenspiel und den tiefgründigen Texten von Sprecher und Organisator Franz Krammer erfreuen konnten. Pfarrer Thomas von Rechberg bezeichnete in seinem Grußwort die Veranstaltung als einen Höhepunkt im Jahresablauf,  zumal durch die Musik die Größe Gottes noch stärker zum Ausdruck komme.
Dies untermauerte gleich zur Eröffnung des musikalischen Reigens das Rembras-Quintett mit einer majestätischen Intrada, die wie ihre weiteren Bläsersätze den abgedunkelten Kirchenraum bis in den letzten Winkel ausfüllten. Die Gruppe um Regina und Bernhard Koch aus Inzell formiert sich aus erfahrenen Blasmusikanten, die in Palling, Nußdorf und Siegsdorf daheim sind. Die aneinandergereihten Anfangsbuchstaben ihrer Vornamen lösen ganz einfach das Rätsel um den Herkunftsnamen des Ensembles.
Bedeutend leisere Töne schlug die Lenzensberg Soatnmusi an, die noch schnell vor Weihnachten an den „Kalterer See“ entführte und mit dem „Menuett von  1997“ und dem „ScheWei-Boarischen“ klangliche Akzente setzte. Zu den vier Frauen Christine Ober (Zither), Sabine Reiter (Gitarre), Karin Schroll (Harfe), Musikwartin Michaela Geisreiter (Hackbrett) gesellte sich Flori Seestaller als Kontrabassist.

 
 
  • Adventssingen 2019
 
Zum ersten Mal dabei, ließ sich der Familiengesang Koch aus Inzell mit interessanter Klangfarbe hören. Tochter Elisabeth (Erste Stimme), Mutter Anni (Zweite Stimme), Schwiegersohn Hubert (3. Stimme) und Enkel Korbinian mit ergänzendem Bass verschmolzen in feinfühliger Tonsprache bei ihren Liedern wie dem „Langsam kimmt d’Nacht daher“, „S’Gebot ist ausganga“ oder dem selten gehörten „Ein Ilgen ist entsprossen“, in dem die Reinheit Mariens und die Liebe Gottes gepriesen wird.

In der „Aktivenmusi“ haben sich junge musikalische Eigengewächse aus dem Verein zusammengefunden, ein hörenswertes Zeichen für gepflegte Musikalität bei den Siegsdorfer Trachtlern.  Magdalena Buchner, Martin Geisreiter sowie die Brüder Josef und Wasti Döpper fügten sich mit jugendlicher Spielweise bestens in den Ablauf ein und überzeugten bei ihren dargebotenen Stückln.

Kurzfristig eingesprungen für eine andere Gruppe sind die Siegsdorfer Sänger mit Hans Binder, Sepp Berthold, Hans Ramstötter und Sigi Brandl, wofür ihnen besonders gedankt wurde. Begleitet wurde das Quartett von Peter Graspeuntner an der Zither und Franz Dunst mit der Kontragitarre. Sie stimmten in perfekter Polyphonie Lieder an wie „In Nacht und Dunkel liegt die Erd“, „Maria Jungfrau voller Ehr“ oder „Mitten im Winterschnee“.
Erfrischend und als willkommene Auflockerung spielten sich fünf Hirten auf dem Weg nach Bethlehem in die Herzen der Zuschauer. Sophia, Theresa, Hannes, Miche und Thomas aus der Jugendgruppe brachten das Hirtenspiel aus der Feder von Franz Krammer erstmals nach fast  25jähriger Pause  wieder beim adventlichen Singen und Musizieren zur Aufführung.
Zwischen die musikalischen Darbietungen streute Franz Krammer in bester Chiemgauer Mundart Texte mit Tiefgang, die zum Nachdenken und Innehalten anregten. Besonders die raffiniert pointierte Verkündungs-Parallele zwischen Miriam aus dem Heiligen Land und der Studentin Maria aus München ging wie Nadelstiche unter die Haut.

Spätestens nach dem gemeinschaftlich gesungenen Sterzinger Andachtsjodler bewahrheitete sich der Ausspruch des erwähnten Siegsdorfer Trachtlers in der Gewissheit, dass in Siegsdorf heuer das Christkindl ganz bestimmt kommt.
Mit dem Spendenerlös an den Verein „Siegsdorfer Helfen“ wurden zwei Familien aus der Region unterstützt, deren Kinder schwer erkrankt sind oder an körperlicher Einschränkung leiden, der dritte Teil ging an die Bürgerhilfsstelle im Landratsamt Traunstein.

Herzlichen Dank allen Mitwirkenden und Spendern
Weil wieder einmal, wie schon so oft, alle Mitwirkenden auf eine Aufwandsentschädigung verzichteten, konnten Musikwartin Michaela Geisreiter und Sprecher Franz Krammer aus dem Spendenerlös jeweils 660 Euro übergeben.
 
 
(Text & Fotos: Ludwig Schick, Franz Krammer)
 

 

Trachtenvereine Siegsdorf und Heutau gedenken ihrer Verstorbenen

Seit vielen Jahrzehnten gedenken die beiden Trachtenvereine Siegsdorf und Heutau jeweils am 2. Sonntag im Oktober gemeinsam ihrer verstorbenen Mitglieder.
Bruder Franz, der Guardian des Klosters Maria Eck, freute sich in der Pfarrkirche Siegsdorf über fast 200 Dirndl und Buam, Frauen und Mannerleut aus den beiden Vereinen, die in ihrer festlichen Kirchentracht zum Gedenk-Gottesdienst gekommen waren. „Ihr habt heute, trotz des schönen Ausflugwetters, euer festliches Gewand angelegt um Gott zu danken für 125 Jahre gemeinsames und erfolgreiches mitgestalten der Heimat in den beiden Trachtenvereinen“, lobte der Geistliche die Trachtlerinnen und Trachtler, und ermunterte sie, weiterhin im Vertrauen auf Gott an der Entwicklung einer friedlichen und lebenswerten Heimat mitzuwirken. Kraftvoll und melodisch füllte die Musikkapelle Vogling-Siegsdorf mit der „Haydn-Messe“ den Kirchenraum beim Gottesdienst, bei dem Mitglieder aller Altersgruppen des GTEV Siegsdorf die Fürbitten und die Lesungen vortrugen.

  • Jahrtag 2019

Die beiden Vorstände gedachten anschließend am Kriegerdenkmal mit einem Kranz allen Verstorbenen, Gefallenen und Vermissten Mitgliedern, die in den vergangenen 125 Jahren den Grundstock für die derzeitige Blüte der beiden Brudervereine gelegt hatten. Vorstand Sepp Geisreiter vom GTEV Siegsdorf erinnerte dabei in einer kurzen Rückschau an die vielen Trachtlerinnen und Trachtler, „die auch in oft schwierigen Zeiten, gemeinschaftlich und verwurzelt im Glauben, für Brauchtum, Tracht und eine friedliche Heimat gearbeitet haben“.
Angeführt von den Blasmusikanten bewegte sich dann ein festlicher Zug zum Siegsdorfer Festsaal, wo die Musikkapelle Vogling-Siegsdorf unterhaltsam und stimmungsvoll, bei bester Bewirtung, zur gemütlichen Einkehr aufspielte.  Franz Krammer   

 

Großzügige Spende

Pressemitteilung Spende GTEV